Nahrungsmittelallergien

Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten mit Akupunktur behandeln

Die Behandlung von Allergien ist eine der Stärken der chinesischen Medizin, da eine Allergie eine funktionelle Störung ist. Nichts im Körper ist dabei strukturell beschädigt, es ist „nur“ etwas durcheinandergekommen.

Immer mehr Menschen leiden unter Symptomen wie Durchfall, Verstopfung, Magenschmerzen oder Bauchkrämpfen. Schulmedizinisch werden dann meist Allergien oder Unverträglichkeiten einzelner Substanzen wie zum Beispiel Fructose, Laktose, Gluten, Histamin oder auf einzelne Nahrungsmittel wie zum Beispiel Ei, Huhn oder Fisch festgestellt.

Die Auslassdiät, die konsequent die Allergene meidet, führt dann zwar zu einer Symptomberuhigung, aber nur selten zu einer Heilung. Sobald die entsprechenden Nahrungsmittel wieder gegessen werden, kommen die Symptome wieder zurück. Und je nachdem, wieviele Nahrungsmittel gemieden werden müssen, ist eine konsequente Auslassdiät auf Dauer nur schwer durchzuhalten.

Die chinesische Medizin betrachtet Lebensmittelallergien und -unverträglichkeiten als funktionelle Störungen der Wandlungsphase Erde. Ihr werden die Funktionskreise Milz und Magen zugeordnet. Ihre Hauptfunktion besteht darin, die Nahrung zu verdauen und Energie und Baustoffe für den gesamten Organismus bereitzustellen. Wird diese Funktion überlastet, kommt es zu entsprechenden Beschwerden.

In der Therapie geht es darum, die Funktion der Mitte (Verdauung) zu stärken und die allergische Reaktionslage zu beruhigen. Dabei haben sich die Akupunktur, Ohrakupunktur, Kräuterheilkunde und die Ernährungsberatung als sehr effektiv erwiesen. In vielen Fällen können Nahrungsmittelallergien vollständig zum Abklingen gebracht werden oder zumindest eine deutliche Reduzierung der Beschwerden erreicht werden.