Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Nahrungsmittelunverträglichkeiten mit chinesischer Medizin behandeln

Inhalt

1. Medizinischer Überblick

2. Die Sichtweise der chinesischen Medizin

  • Milz und Magen bilden unsere Mitte

  • Wenn die Mitte überlastet ist

  • Diagnose von Unverträglichkeiten

  • Therapie: Fördern Sie ihre Mitte

 

Medizinischer Überblick

Nahrungsmittelunverträglichkeiten in Magen und Darm
Magen und Darm im Körper

Bei den Nahrungsmittelunverträglichkeiten unterscheidet man echte Allergien, Nahrungsmittelintoleranzen und andere allergieähnliche Reaktionen.

Bei den echten Allergien greift  das Immunsystem bestimmte Inhaltsstoffe (meist Proteine) von Nahrungsmitteln an, wodurch eine Vielzahl von Symptomen entstehen können. Die häufigsten Allergien treten bei Kuhmilch, Hühnerei, Weizen, Nüssen, Soja und Fisch auf.   Bei den Nahrungsmittelintoleranzen werden,  ohne immunologische Reaktion, einzelne Stoffe in Nahrungsmitteln nicht vertragen. Die häufigsten Intoleranzen bestehen  auf Gluten, Laktose und Fructose.  Weitere allergieähnliche Reaktionen sind  z.B. die Histaminintoleranz und Reaktionen auf Konservierungs- und Farbstoffe.

Die Symptome  von Allergien und Intoleranzen  unterscheiden sich meist kaum. Daher können Nahrungsmittelintoleranzen und -allergien aufgrund der Symptome  nicht sicher voneinander getrennt werden. Häufig beobachtete Symptome sind zum Beispiel: Erbrechen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall, Juckreiz, Ekzeme, Urtikaria, Asthma, Rhinitis, Gliederschmerzen, Schweregefühl im ganzen Körper, Benommenheit, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen.

Die Sichtweise der Chinesischen Medizin

Milz und Magen bilden unsere Mitte

Nahrungsmittelunverträglichkeiten - Buddha
In seiner Mitte ruhen wie der Buddha

In der heutigen Zeit ist es nicht leicht, in seiner Mitte zu ruhen. Ständig lenken uns neue Informationen ab, Zeit- und Leistungsdruck wollen uns aus unserer Mitte bringen. In der chinesischen Medizin stellt der Bauch mit den Funktionskreisen „Milz“ und „Magen“ unsere Mitte da. Durch sie wird die Nahrung verdaut und die Energie generiert, die wir zum Leben brauchen. Zum Funktionskreis „Milz“ gehört dabei nicht nur das Organ der Milz, sondern auch die Bauchspeicheldrüse und Teile des Dünndarms.  Das Bauchgehirn (enterisches Nervensystem) ist ein weitverzweigtes Nervengeflecht im Bauchraum, welches zu einem Großteil die Verdauung regelt und seinerseits von unseren Stimmungen und Gedanken beeinflusst wird.

 

Wenn die Mitte überlastet ist

Aus chinesischer Sicht gibt es viele Gründe, die zu einer Überlastung von Milz und Magen führen und damit Nahrungsmittelunverträglichkeiten auslösen können.

Die Qualität unserer Nahrung nimmt im Allgemeinen ab. Überzüchtung, Überdüngung, Pestizide, lange Lagerung und viele weitere Faktoren spielen dabei eine Rolle.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten - Fastfood
Fast Food und Ablenkung machen es unserer Mitte schwer.

Die Nahrung, die wir zu uns nehmen, ist in der Regel zu vielfältig. Früher gab es die Lebensmittel der Saison und sonst nichts. Darauf konnte sich der Körper gut einstellen.  Im heutigen Supermarkt gibt es nicht nur fast alle Lebensmittel zu jeder Saison, sondern auch noch eine Menge Lebensmittel, die überhaupt nicht bei uns wachsen. Zusätzlich nimmt die Menge an künstlichen Nahrungsmittelzusatzstoffen, die den Körper und speziell den Darm belasten, zu.

Unter diesen Umständen müssen der Darm und das Immunsystem eine enorme Leistung vollbringen. All die unterschiedlichen Lebensmittel müssen verdaut und in Energie und Baustoffe umgewandelt werden und alle Zusatzstoffe müssen erkannt, abgebaut und ausgeschieden werden.

Auf der mentalen Ebene, die das enterische Nervensystem beeinflusst, belasten Leistungsdruck, Zeitdruck, hektisches Essen, unregelmäßige Essenszeiten und Ablenkungen während des Essens die Verdauung. Auch negative Emotionen und Sorgen schlagen uns auf den Bauch und können den komplexen Verdauungsprozess stören.

Diagnose von Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Die Diagnose, welche Nahrungsmittel Sie vertragen und welche nicht, wird am sichersten durch eine Auslassdiät gestellt. Dafür befolgen Sie eine möglichst einfache Diät, bei der Sie alle verdächtigen Allergene meiden, bis Beschwerdefreiheit besteht. Dann nehmen Sie wieder einzelne „verdächtige“ Lebensmittel zu sich und beobachten die Reaktion. So kann festgestellt werden, auf welche Nahrungsmittel der Organismus mit Beschwerden reagiert und auf welche nicht. Gerne beraten ich oder meine Frau (Webseite:http://ayurvedaberatung-kempten.de) Sie dazu und begleiten Sie Schritt für Schritt.

 

Therapie: Stärken Sie Ihre Mitte und lassen Sie Ihre Nahrungsmittelunverträglichkeiten hinter sich!

Es gibt wirkungsvolle Therapien:

Die zentralen Säulen der Therapie in der chinesischen Medizin sind richtige Diät, Akupunktur und Kräuterheilkunde.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten - Lebensqualität

Ziel der therapeutischen Maßnahmen ist es die Funktion des Darms wieder zu normalisieren und die Reaktionen des Immunsystems (soweit vorhanden) zu beruhigen. Dazu ist zunächst eine Diät notwendig, die nicht nur allergenfrei ist, sondern auch Ihre Mitte stärkt. Akupunktur reguliert die Energie in den gestörten Meridianen und unterstützt so die gesunde Funktion der Verdauungsorgane und des Immunsystems. Mit der Kraft unserer bewährten heimischen Heilkräuter unterstützen Sie Ihre Verdauung direkt dort, wo sie stattfindet, im Magen und im Darm.

In den allermeisten Fällen ist eine drastische Reduktion der Symptome möglich. Damit können Sie wieder mehr Lebensmittel beschwerdefrei essen bzw. gelegentliche Ausnahmen besser tolerieren.

Wenn Sie weitere Fragen haben oder eine Behandlung beginnen möchten, freue ich mich von Ihnen zu hören!  Kontakt