Nahrungsmittelintoleranzen

Nahrungsmittelintoleranzen mit TCM behandeln

 

Überblick

Nahrungsmittelintoleranzen
Der Magen- und Darmtrakt

Nahrungsmittelintoleranzen (NMI) bzw. -unverträglichkeiten haben in den letzten 40 Jahren deutlich zugenommen hat. Die Schulmedizin bietet als Therapie die Vermeidungsdiät an.  Eine ursächliche Erklärung, warum die Intoleranzen auftreten, gibt sie momentan nicht.

Bei einer NMI werden,  ohne allergische Reaktion, einzelne Stoffe in Nahrungsmitteln nicht vertragen. Die meisten NMI bestehen  auf Gluten, Laktose, Histamin und Fructose.

Die häufigsten Symptome sind dabei: Erbrechen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall, Juckreiz, Ekzeme, Urtikaria, Rhinitis, Gliederschmerzen, Schweregefühl im ganzen Körper, Benommenheit, Müdigkeit und Stimmungsschwankungen.

TCM Diagnose und Therapie

In der TCM geht es vor allem darum herauszufinden, was in Ihrem Körper vor sich geht, wenn Sie unter einer NMI leiden. Die Symptomatik, die individuell sehr unterschiedlich sein kann, zeigt dabei eine bestimmte Fehlfunktion im Körper an. Diese wird dann gezielt behandelt. In der Diagnostik spielen dabei nicht nur die Symptome eine Rolle, die auftauchen wenn Sie Substanz X zu sich genommen haben, sondern auch andere vorhandene Beschwerden. In einem vereinfachten Beispiel möchte ich Ihnen verdeutlichen, wie ich in Diagnose und Therapie vorgehe.

 

Diagnose

Patientin A bekommt explosionsartigen Durchfall, roten juckenden Hautausschlag, Herzrasen, Schweißausbrüche und gereizte Stimmung, wenn Sie stark histaminhaltige Lebensmittel zu sich nimmt (z.B. Schokolade). Für die genaue Bestimmung des TCM Musters  führe ich die TCM Diagnostik aus Pulsdiagnose, Zungendiagnose und Meridiantastung durch. In diesem Fall führt das Histamin zum TCM Muster „Hitze im Magen-Darmtrakt“,  welche die genannten Symptome hervorbringt.

 

Therapie

Ich behandele die Patientin mit Akupunkturpunkten, die Hitze aus dem Magen-Darmtrakt ausleiten. Unterstützend bekommt sie eine Kräuterrezeptur mit kühlenden Kräutern. Erfahrungsgemäß lassen sich NMI so recht verlässlich reduzieren und manchmal ganz beseitigen.  Die aktive Therapiephase dauert dabei drei bis sechs Monate. Nach der Behandlung wird Patientin A nicht nur weniger sensitiv auf Histamin reagieren, sondern auch sonst weniger hitzeempfindlich und emotional ausgeglichener sein.

 

Diät

Aus der Diagnose „Hitze im Magen-Darmtrakt“ leite ich die Diät ab, die Ihr gut tut. Dabei geht es nicht nur um eine  histaminreduzierte Ernährung, sondern um eine Diät, die der TCM entsprechend Hitze im Körper kühlt.  Salate und andere Rohkost  sollten daher von ihr regelmäßig gegessen werden. Hitzeerzeugende Lebensmittel wie scharfe Gewürze, gebratene Speisen, Kaffee, Alkohol etc.  sollten von ihr anfangs konsequent gemieden werden. Später, wenn die überschüssige Hitze durch die Therapie vollständig entfernt wurde, kann sie histaminhaltige Nahrungsmittel im Maßen wieder genießen, ohne dass Symptome auftreten.

 

Beratung

Aus der Diagnose „Hitze im Magen und Darm“  lassen sich weiterhin wertvolle Tipps für gesündere Lebensgewohnheiten ableiten, Bei Nahrungsmittelintoleranzendie ich ihr in der Beratung vermittele. Lange Sonnenbäder, Sauna, Leistungsdruck, Leistungssport und Sport im Sommer werden ihr z.B. nicht gut tun, weil diese Hitze im Körper erzeugen. Entspannung, z.B. mit sanften Yogaübungen, ein kühles Bad im See und ein entspannter Abendspaziergang reduzieren Hitze und werden ihr helfen, besser im Gleichgewicht zu bleiben.

Im oben genannten Fall habe ich Ihnen ein vereinfachtes Beispiel für eine TCM Diagnose und Therapie gegeben. In Wirklichkeit gibt es viele TCM Muster die bei Nahrungsmittelintoleranzen auftreten können. Meiner Erfahrung nach ist das entscheidende für eine effektive Behandlung eine genaue TCM Diagnostik und  gezielte Therapie.

Ich freue mich auf Sie!

 

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